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Achtsamkeit - Kontemplation - Meditation. Meditation zwischen Buddhismus und Advaita Vedanta. In: Tagungsband Meditation und Yoga Bd. 4 (2012), Klotz Vlg. (751 kb).
The role of simplicity (effortlessness) as a prerequisite for the experience of Pure Consciousness - the non-dual state of Oneness: Turiya - Samadhi in Meditation. JMMR Journal for Meditation and Meditation Research, ed. K. Engel, Peter Lang, Frankfurt/Main-Berlin-Bern-Bruxelles-New York-Oxford-Wien (2002) (568 kb)
Kurzfassung + Übersetzung (Deutsch)
Der Artikel untersucht die Rolle von Mühelosigkeit (effortlessness) als zentrale Voraussetzung für das Erleben von reinem Bewusstsein (Turiya / Samadhi) in der Meditation. Auf der Basis psychologischer und psychophysiologischer Forschung werden charakteristische subjektive Merkmale (u. a. Gedankenstille, Zeit- und Körperlosigkeit, Frieden, Unbegrenztheit) sowie objektive physiologische Marker dieses Bewusstseinszustandes dargestellt (Atemreduktion bis Atemstillstand; erhöhte Herzratenvariabilität; erhöhte EEG-Alpha-Amplitude und -Kohärenz; spezifische Hautleitfähigkeitsreaktionen).
Empirische Daten aus einer Feldstudie mit 670 Meditationsanfängern zeigen, dass Vorerfahrungen mit anderen Techniken sowie der Bildungsgrad keinen Einfluss auf die Qualität der Meditation haben. Dagegen wirken fehlende Motivation, Hormonbehandlungen (z. B. die "Pille") ungünstig auf die Meditationstiefe. Etwa 67 % der Teilnehmer erreichten bereits innerhalb von vier Tagen zufriedenstellende Meditationserfahrungen, während rund 11 % in dieser kurzen Zeit keines der definierten Kriterien erfüllten.
In einer Vergleichsstudie mit dem Meditation Depth Questionnaire (MEDEQ) erzielten Praktizierende der Vedischen-Meditation (TM) – trotz deutlich kürzerer Übungsdauer – signifikant höhere Werte der Meditationstiefe als Vergleichsgruppen aus anderen Meditationsrichtungen, insbesondere auf der höchsten Erfahrungsebene der Nicht-Dualität ("Transpersonal Self"). Die geringere Streuung der Ergebnisse deutet auf eine gute methodische Zuverlässigkeit hin.
Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Einfachheit, Loslassen und das Prinzip des geringsten Aufwands entscheidende Bedingungen wirksamer Meditation sind. Meditation wird dabei nicht als "willentliche Konzentrationsleistung" verstanden, sondern als ein natürlicher Prozess des Zur-Ruhe-Kommens mentaler Aktivität, der den Zugang zu nicht-dualem Bewusstsein und völliger Stille ermöglicht.
https://www.academia.edu/31929710/
Nondualismus in Theorie und Praxis. Möglichkeiten der Anwendung und Effekte. Zeitschrift für Transpersonale Psychologie und Psychotherapie, 1 (2008), pp. 49-74 (1,7 MB)
A Longitudinal Study of the Effect of the Transcendental Meditation Program on Changes in Personality. Graduate Department of Psychology, University of Cologne, Cologne, Germany. In: Coll. Papers Vol I; edited by: D. O. Johnson, J. T. Farrow.