Veröffentlichungen zur Meditation und Positiven Psychologie:

Der Artikel untersucht die Rolle von Mühelosigkeit (effortlessness) als zentrale Voraussetzung für das Erleben von reinem Bewusstsein (Turiya / Samadhi) in der Meditation. Auf der Basis psychologischer und psychophysiologischer Forschung werden charakteristische subjektive Merkmale (u. a. Gedankenstille, Zeit- und Körperlosigkeit, Frieden, Unbegrenztheit) sowie objektive physiologische Marker dieses Bewusstseinszustandes dargestellt (Atemreduktion bis Atemstillstand; erhöhte Herzratenvariabilität; erhöhte EEG-Alpha-Amplitude und -Kohärenz; spezifische Hautleitfähigkeitsreaktionen).

Empirische Daten aus einer Feldstudie mit 670 Meditationsanfängern zeigen, dass Vorerfahrungen mit anderen Techniken sowie der Bildungsgrad keinen Einfluss auf die Qualität der Meditation haben. Dagegen wirken fehlende Motivation, Hormonbehandlungen (z. B. die "Pille") ungünstig auf die Meditationstiefe. Etwa 67 % der Teilnehmer erreichten bereits innerhalb von vier Tagen zufriedenstellende Meditationserfahrungen, während rund 11 % in dieser kurzen Zeit keines der definierten Kriterien erfüllten.

In einer Vergleichsstudie mit dem Meditation Depth Questionnaire (MEDEQ) erzielten Praktizierende der Vedischen-Meditation (TM) – trotz deutlich kürzerer Übungsdauer – signifikant höhere Werte der Meditationstiefe als Vergleichsgruppen aus anderen Meditationsrichtungen, insbesondere auf der höchsten Erfahrungsebene der Nicht-Dualität ("Transpersonal Self"). Die geringere Streuung der Ergebnisse deutet auf eine gute methodische Zuverlässigkeit hin.

Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Einfachheit, Loslassen und das Prinzip des geringsten Aufwands entscheidende Bedingungen wirksamer Meditation sind. Meditation wird dabei nicht als "willentliche Konzentrationsleistung" verstanden, sondern als ein natürlicher Prozess des Zur-Ruhe-Kommens mentaler Aktivität, der den Zugang zu nicht-dualem Bewusstsein und völliger Stille ermöglicht.

Frühe Studien: Dipl.-Psychologe Theo Fehr führte die weltweit erste Studie zur psychologischen Wirkung der Transzendentalen Meditation durch. Sie verbreitete sich rasch in der ganzen Welt. Heute haben sie vorwiegend historischen Wert, denn es gibt viele weitere Studien, die in den folgenden Jahren nach den deutlich gestiegenen wissenschaftlichen Standards durchgeführt wurden. Die wesentlichen Aussagen dieser Studien blieben über die Jahrzehnte hinweg  im wesentlichen gleich. Was sich inzwischen in vielen Studien bestätigt hat, ist in den ersten Studien bereits als Ergebnis-Keim enthalten. Von daher lohnt sich die Lektüre der alten originalen Publikationen auch heute noch. 

Hier die allererste psychologische Studie zur Transzendentalen Meditation, Universität Köln  1972

Dieselbe Studie in englisch

Vortrag auf dem Kongress in Kopenhagen 1973

Langzeitstudie an TM 1974

Dieselbe Studie in englisch

   Homepage    downloads     Meditation   Kohärenzatmung    HHO2Zyklus    Vita   Astr……..    

 fit & gesund    Ich suche Hilfe      Positive Psychologie     Video    Impressum    Datenschutz